Ein Land, voller Gegensätze, geprägt von jahrtausendealter Geschichte, eindrucksvollen Bergen, mystischen Orten und dem tiefblauen Meer.
Athen – Zwischen Antike und modernem Griechenland
Der Start in Griechenland beginnt in Athen. Eine Stadt, die auf den ersten Blick etwas chaotisch wirkt. Autos, Menschen, kleine Gassen, unzählige Cafés und dazwischen immer wieder die Überreste einer Geschichte, die mehrere tausend Jahre zurückreicht.
Natürlich führt kein Weg an der Akropolis vorbei. Schon von weitem ist sie über der Stadt zu sehen. Oben angekommen, wird erst richtig bewusst, wie alt dieser Ort eigentlich ist. Zwischen den Säulen des Parthenon zu stehen und gleichzeitig über das heutige Athen zu blicken, vermittelt ein eigenartiges Gefühl.






Doch Athen besteht nicht nur aus der Akropolis. Kleine Strassen, Tavernen, Plätze und zahlreiche Cafés prägen das Stadtbild. Dazwischen finden sich immer wieder kleine Ecken, an denen sich das alltägliche Treiben beobachten lässt.
Athen ist laut, lebendig und manchmal etwas chaotisch – aber genau das macht die Stadt interessant.







Arachova – Ein Bergdorf auf dem Weg nach Delphi
Nach Athen verändert sich die Landschaft schnell. Die Strassen führen immer weiter in Richtung Norden und die ersten Berge bestimmen das Bild.
Arachova liegt an den Hängen des Parnass und wirkt mit seinen engen Gassen, den Steinhäusern und den roten Ziegeldächern fast wie eine andere Welt.
Durch die schmalen Gassen geht es vorbei an kleinen Geschäften, traditionellen Häusern und immer wieder zu Aussichtspunkten mit Blick über die umliegenden Berge.







Delphi – Ein mystischer Ort im Regen
Delphi zeigt sich an diesem Tag von einer völlig anderen Seite als erwartet.
Statt strahlendem Sonnenschein ziehen dunkle Wolken über den Parnass und Regen legt sich über die antiken Ruinen.







Delphi galt in der Antike als bedeutendstes Orakel der griechischen Welt. Hier suchten Menschen Rat bei der Pythia und dem Gott Apollon. Die Griechen betrachteten Delphi sogar als den „Nabel der Welt“.
Gerade bei diesem Wetter fällt es leicht, sich vorzustellen, weshalb dieser Ort bereits vor tausenden Jahren eine besondere Bedeutung hatte.
Zwischen alten Mauern, Regen und Nebel scheint die heutige Welt für einen Moment weit entfernt.
Thermopylen – Zwischen Historie und heissen Bädern
Wo sich vor rund 2’500 Jahren 300 Spartaner und weitere griechische Kämpfer dem persischen Heer entgegenstellten, laden heute warme Thermalquellen zu einem entspannten Zwischenstopp ein.







Nicht weit entfernt befindet sich die Gorgopotamos-Brücke, eine beeindruckende Eisenbahnbrücke, die hoch über der gleichnamigen Schlucht verläuft. Die Brücke wurde 1905 fertiggestellt und erlangte vor allem während des Zweiten Weltkriegs historische Bedeutung. 1942 wurde sie von griechischen Widerstandskämpfern und britischen Saboteuren gesprengt, um die wichtige Bahnverbindung zu unterbrechen.
Heute wirkt der Ort ruhig und fast idyllisch. Unter der imposanten Brücke fliesst der Gorgopotamos durch die Schlucht, während rundherum die Berge die Landschaft bestimmen.
Meteora – Klöster zwischen Himmel und Erde
Meteora ist einer dieser Orte, bei denen selbst Bilder kaum zeigen können, wie beeindruckend die Landschaft wirklich ist.
Gigantische Felsen ragen senkrecht aus der Landschaft und hoch oben thronen die alten Klöster. Schon beim ersten Anblick stellt sich die Frage, wie es überhaupt möglich war, an solchen Orten Klöster zu errichten.





Bereits vor vielen Jahrhunderten zogen sich Mönche auf die abgelegenen Felsen zurück. Mit der Zeit entstanden dort zahlreiche Klöster, von denen einige bis heute erhalten und teilweise noch immer genutzt werden.
Bei der Fahrt durch die Landschaft eröffnen sich immer wieder neue Blicke auf die gewaltigen Felsen und die hoch oben thronenden Klöster.
Meteora ist ein Ort, bei dem einem schlicht die Sprache verschlägt.




Metsovo & Vikos-Schlucht – Versteckt in den Bergen
Je weiter die Reise in Richtung Epirus führt, desto ursprünglicher wird die Landschaft. Zwischen dichten Wäldern und hohen Bergen liegt Metsovo, ein kleines Bergdorf, das mit seinen Steinhäusern, engen Gassen und der bergigen Umgebung fast an ein Schweizer Alpendorf erinnert.
Ein Spaziergang durch die kleinen Gassen führt vorbei an traditionellen Häusern, Geschäften und Plätzen – ohne grosses Programm, einfach die Umgebung auf sich wirken lassen.





Weiter geht es durch die Berglandschaft zur Vikos-Schlucht. Unterwegs tauchen immer wieder alte steinerne Brücken auf, darunter die Brücke von Noutsos bzw. Kokkoros, die einst die abgelegenen Dörfer miteinander verbanden.





Dann öffnet sich plötzlich der Blick auf die Vikos-Schlucht. Die gewaltigen Felswände reichen tief hinunter und machen die Dimensionen der Schlucht nur schwer erfassbar.
Eine Landschaft, die so gar nicht zum typischen Griechenlandbild aus Meer und Inseln passt – und vieleicht gerade deshalb besonders beeindruckt.






